Augenarzt Linz, Dr. Peter Hammer

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Die Stare

Keine Angst vorm Grauen Star

Dieser stellt eine Trübung der eigenen Linse dar und ist heilbar. Aufgrund der fortgeschrittenen Möglichkeiten der Medizin nimmt das Alter des Menschen ständig zu. Somit ist es sehr wahrscheinlich, daß man den Grauen Star erlebt und sich einer Operation unterziehen sollte. Die Symptome reichen von Verlust der Kontraste, steigende Lichtempfindlichkeit, spätes Erkennen von Verkehrsschildern bis hin zum typischen Grauschleier-Sehen. Unbehandelt führt der Graue Star zur Erblindung. Die im Spätstadium auftretende Graufärbung der Pupille gibt dieser Erkrankung den Namen. Die Ursachen für den Grauen Star sind mannigfaltig: Alter, UV-Licht, Störungen des Stoffwechsels, Diabetes mellitus, Traumen, Entzündungen, Medikamente,… Die Diagnose wird mittels Auflichtmikroskop mit der Spaltlampe gestellt. Erst durch eine Untersuchung des gesamten Auges kann entschieden werden, ob eine Operation auch erfolgversprechend ist und empfohlen werden kann. Denn es können andere Krankheiten die Sehleistung nach der Grauen Star Operation sehr stark einschränken, z.B. eine Makuladegeneration oder der Grüne Star.

Keine Angst vorm Grünen Star

Der Grüne Star (Glaukom) gehört zur Gruppe der Augenkrankheiten, welche die Nervenzellen der Netzhaut und somit den Sehnerven schädigen. Man verbindet mit ihm im Allgemeinen den Augendruck. Dieser reguliert sich durch Produktion und Abfluß von sog. Kammerwasser im Augeninneren. Bei den meisten Formen ist der Augendruck erhöht, es gibt aber auch Formen des Grünen Stars, die einen normalen oder sogar niedrigen Augendruck aufweisen. Die Diagnose kann daher nicht durch die Augendruckmessung alleine gestellt werden sondern es bedarf der zusätzlichen Verlaufsbeobachtung des Sehnerven und des Gesichtsfeldes, denn hier können langsam erkennbare Veränderungen entstehen. Die Symptome des Grünen Stars sind schleichend und im Anfangsstadium vom Patienten nicht bemerkbar. Lediglich das seltene akute Glaukom kann mit sehr starken Schmerzen und Kopfweh einhergehen. Erst bei weit fortgeschrittenen Stadien bemerkt der Patient Gesichtsfeldeinschränkungen, Sehstörungen, Schwierigkeiten bei Wechsel von Lichtverhältnissen, insgesamt also unspezifische Veränderungen. Die Ursachen des Grünen Stars sind bei den meisten Formen unbekannt. Wohl gibt es Risikofaktoren: Bluthochdruck, starke Fehlsichtigkeit, Rauchen, Medikamente, Migräne, generalisierte Arteriosklerose, Alter über 55 sind einige davon. Die Diagnose wird durch Spezialuntersuchungen vom Augenarzt gestellt: Augendruckmessungen, Gesichtsfelduntersuchungen, Analyse des Sehnerven, Begutachtung des Kammerwinkels, Spaltlampenuntersuchung, ev. Hornhautdickenmessung. Erst in Zusammenschau dieser Befunde kann der Grüne Star sicher diagnostiziert werden. Unbehandelt führt der Grüne Star zur Erblindung. Mit der entsprechenden Behandlung ist diese in der Regel vermeidbar. Als Therapie werden zunächst Augentropfen verordnet. In speziellen Situationen ist eine Laserbehandlung sinnvoll, eventuell auch zusätzlich zur Tropfentherapie. Ähnlich der Zuckereinstellung beim Diabetiker ist dies auch beim Grünen Star notwendig, das heißt, es sind regelmäßige Kontrollen und entsprechende Nachjustierungen in der Therapie notwendig. Die Operation steht am anderen Ende der Therapiekette. Das entscheidende beim Grünen Star ist die Vorsorge und Früherkennung, denn nur so können die bleibenden schweren Schäden verhindert werden.

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Dr. Peter Hammer Dr. Peter Hammer work Harrachstraße 10 4020 Linz Österreich work 0732 77 82 60 www.augen-linz.at